Die Wiege der Innovation. 

Wir investieren in Hightech und Prozesse von morgen.

Produktentwicklung und Produktion Bekleidung

FFD: Neue Simulations-Engine für Virtuelles Prototyping.

Gemeinsam mit sechs internationalen Projektpartnern entwickeln wir eine Lösung für eine realistische Simulation von Bekleidung, die deutlich schneller und zudem auch genauer sein wird (Yarn to Fabric to Garment Simulation). Um möglichst breiten Zugang zu gewährleisten, wird die Lösung als SaaS-Plattform für kollaboratives Prototyping zur Verfügung stehen. Gefördert durch die Europäische Union innerhalb des 7. Rahmenprogramms.

EUROFIT: Integration, Homogenisierung und Anwendungserweiterung für Anthropometriedaten in großen EU-Pools

Die Vision von EUROFIT ist die Nutzung  des enormen Potenzials von 3D-Körperdatenbanken für die europäischen Konsumgüterindustrie. Das Ziel ist daher die Schaffung einer Online-Plattform, die es Designern und Unternehmern ermöglicht, weltweit verfügbare 3D-Körperformdaten auf einfache Art und Weise in ihre Produktentwicklungsprozessen zu integrieren. Die F&E-Arbeiten konzentrieren sich auf Methoden zur 3D-Körperformanalyse und -generierung sowie auf branchenspezifischen Anwendungen und benutzerfreundliche Schnittstellen. Das Projekt mit sechs internationalen Partnern wird von der EU im Rahmen des 7. Forschungsrahmenprogramms finanziert. www.eurofit-project.eu

FASHION-ABLE: Agile und eco-effiziente Produktion von individualisierter Bekleidung, Schuhen oder Orthesen,

um Gesundheit oder Leistungsfähigkeit bei Diabetikern (Schuhe), bei Rollstuhlfahrern (Bekleidung) und bei Menschen mit musko-skeletaren Beschwerden (Orthesen) zu fördern (EU-weit insgesamt ca.75 Millionen Menschen). Der einfache Transfer auf andere Produkte wird sichergestellt. Das Projekt wird von der EU im 7. Rahmenprogramm gefördert. Wir sind einer von 14 internationalen Projektpartnern. www.fashionable-project.eu

CoReNet: Neue Methoden, Tools und Technologien für die Entwicklung und die Produktion von Bekleidung, Schuhen und Accessoires in Kleinserien.

Die Fertigung von Bekleidung nach dem individuellen Bedarf spezifischer Nischen-Zielgruppen ist ein wichtiges Zukunftsfeld für kleine und mittelgroße Hersteller in Europa. Das Projekt CoReNet schafft hierfür einen Rahmen, der u. a. durch weitgehende Digitalisierung von Entwicklung und Produktionsvorbereitung kosteneffiziente, stark individualisierte und umweltfreundliche Produktion in kleinen Losgrößen erlaubt. Das EU-Projekt CoReNET verbindet uns und 12 weitere internationale Projektpartner, mit denen wir gemeinsam einen Supply-Chain-Rahmen schaffen, um eng vernetzt zusammen zu arbeiten. Gefördert durch die Europäische Union innerhalb des 7. Rahmenprogramms. www.corenet-project.eu

AVATAR-4-SIM: Integration von 3D-Avataren auf Basis von 3D-Scans in die Produktvisualisierung.

Statt generischer Avatare setzen wir exakte 3D-Modelle auf Basis von 3D-Bodyscans - Scanatare - ein, um die Genauigkeit der Körpermaße und Körperform für die Visualisierung und Passformbeurteilung von Bekleidung bereitzustellen.  Gefördert durch: Bundesministerium für Wirtschaft und Technologie aufgrund eines Beschlusses des Deutschen Bundestages. Heute: Scanatare in Vidya direkt importierbar.

MoDe3D: Neue Verfahren für das Design und die interaktive Veränderung von Bekleidungsschnittteilen in 3D.

Wir wollen Veränderungen direkt am digitalen 3D-Schnitt ermöglichen. Diese sollen in Echtzeit nachvollzogen werden und sich auf den 2D-CAD-Schnitt übertragen lassen. Damit wird durchgängiges Arbeiten in 2D und 3D möglich. Das bedeutet eine enorme Zeit- und Kostenersparnis in der Bekleidungsherstellung. Gefördert durch: Bundesministerium für Wirtschaft und Technologie aufgrund eines Beschlusses des Deutschen Bundestages.

ViVoTex: Neue Verfahren zur Produktentwicklung mit volumetrischen Objekten umschlossen von textilem Material.

Komplexe formgebende Objekte wie Einlagen oder Schulterpolster müssen in der Simulation mit der vorhandenen Textilsimulation optimal zusammenspielen. Mit diesem Projekt wollen wir das sicherstellen und dabei auch neue Möglichkeiten zur Darstellung komplexer Textileigenschaften wie Reflexion, Schattenwurf und Volumina umsetzen. Gefördert durch: Bundesministerium für Wirtschaft und Technologie aufgrund eines Beschlusses des Deutschen Bundestages.

AMC-HQ: Automatisches Legen auf Basis von Legeregeln in CAD.

Bereits bei der Konstruktion von Schnittteilen in CAD werden Informationen verankert, die dann zur vollautomatischen Erstellung von Schnittbildern verwendet werden können. So kann ein Bekleidungshersteller die Qualität direkt bis zum Zuschnitt über praxisnahe Legeregeln kontrollieren. Gefördert durch: Bundesministerium für Wirtschaft und Technologie aufgrund eines Beschlusses des Deutschen Bundestages.

 

Ergonomie/Menschsimulation

UDASIM: Verfahren zur Simulation eines umfassenden Diskomfortempfindens,

das die relevanten Einzelfaktoren Kraft, Sitzdruck und Haltung berücksichtigt. Für die Simulation dieser Einzelfaktoren werden die kommerziellen Menschmodelle CASIMIR, RAMSIS und ANYBODY durch eine einheitliche Datenschnittstelle kombiniert. Das Modell  für das umfassende, mehrdimensionale Diskomfortempfinden wird mit Hilfe eines künstlichen neuronalen Netzes realisiert, das als Eingangsgrößen die berechneten Einzelfaktoren aus den kombinierten Menschmodellen erhält.

ARVIDA: Erstellung einer dienstorientierten Referenzarchitektur für Virtuelle Technologien (VT)

für eine Reihe von verschiedenen Anwendungsszenarien. In diesem Rahmen werden wir für ergonomische Anwendungen im Nutzfahrzeugbereich einen Prozess zur Bewegungssimulation und -bewertung auf Basis von gemessenen Bewegungen aufsetzen und die entsprechende Werkzeuge implementieren. Dieser Prozess wird für mehrere spezifische Anwendungen durchlaufen und evaluiert werden.

EBDIG-WFSV: Wissenstransfer in die Schifffahrtindustrie

Das Projekt „European Boat Design Innovation Group – Wind Farm Support Vessel“ (EBDIG-WFSV) wird von der Europäischen Union gefördert. Dabei geht es um den Wissenstransfer von der Automobil- in die Schifffahrtsindustrie: Wir machen unser CAD-Menschmodell RAMSIS erstmals für die Schifffahrt nutzbar. Forschungsobjekt sind Schiffe, die Menschen zu Arbeiten auf Offshore-Windparks transportieren.

SafeWatch: Sichtnormen für Bus- und Lastkraftwagenindustrie prüfen

Im Projekt „SafeWatch“ wollen wir bestehende nationale und internationale Sichtnormen in die Entwicklung von Fahrzeugen so einfließen lassen, dass diese digital bei der prototypischen Umsetzung von 3D-Fahrzeugmodellen überprüft werden können.

Belt4All: Sitzgurtverläufe virtualisieren

Im Projekt „Belt4All“ wollen wir neue Methoden und Verfahren zur herstellerübergreifenden digitalen Auslegung von Sitzgurtsystemen in der Fahrzeugindustrie entwickeln. Die grundlegende Idee ist es, Sitzgurtverläufe in einer 3D Umgebung zu simulieren und sie dadurch besser beurteilen zu können. Hierbei werden Gurtverankerungsmodelle, Prüfkörpermodelle und Fahrzeugumgebungsgeometrie berücksichtigt.

 

 

Scanning, Anthropometrie, Avatare

EASY-INT: Integration von Körpermaßdaten in ein internationales Datenportal, um ihre Nutzung in der Produktentwicklung zu optimieren.

Dazu gehört unter anderem eine weitgehend automatisierte Schnittstelle zur Integration und Nutzung nationaler anthropometrischer Reihenuntersuchungen und die Einhaltung statistischer Qualitätsmerkmale.  Ziel ist ein Höchstmaß an Kompatibilität, Vergleichbarkeit und Kombinierbarkeit der Daten. Gefördert durch: Bundesministerium für Wirtschaft und Technologie aufgrund eines Beschlusses des Deutschen Bundestages.

SCANValue: Berechnung von abgeleiteten Körperkennwerten

wie Gesamtkörperfett, Körperoberfläche, oder Körperdichte für Sportwissenschaft und Medizin. Bisher konnten diese Werte nur mit zusätzlichen, teils sehr aufwändigen Messverfahren erfasst werden. Jetzt können sie direkt auf Basis von 3D-Körperscans abgeleitet und nutzbar gemacht werden. Gefördert durch: Bundesministerium für Wirtschaft und Technologie aufgrund eines Beschlusses des Deutschen Bundestages.

AVANTI3D: Schnelle Erstellung von 3D-Avataren aus Bodyscans.

Durch die direkte Generierung von Avataren auf Basis von Formstatistik bieten wir einen völlig neuen Zugang zu 3D-Bodyscandatenbanken und tragen zur weiteren Virtualisierung von Produktentwicklungsprozessen auf Basis statistisch abgesicherter mittlerer Körperformen bei. Gefördert durch: Bundesministerium für Wirtschaft und Technologie aufgrund eines Beschlusses des Deutschen Bundestages. Nähere Informationen im ZIM-Erfolgsbeispiel.

EASY-SCAN3D: Entwicklung und Realisierung eines kostengünstigen 3D-Ganzkörperscanners

durch die Entwicklung neuer Methoden und Verfahren zur Vervollständigung von 3D-Körperscans mit nur zwei Scansäulen. Eine softwareseitige Datenextrapolation rekonstruiert die sensorisch nicht erfassten Bereiche, so dass den Nutzeranforderungen entsprechend ein vollständiger Bodyscan erzeugt werden kann. Gefördert durch: Bundesministerium für Wirtschaft und Technologie aufgrund eines Beschlusses des Deutschen Bundestages. Heute: Vitus Smart LC2.

 

Allgemeine Forschungsprojekte

MALDI-AMK: Erfassung und Analyse des Protein-Spektrums von Organen oder krankheitsbedingter Schädigungen durch 3D-MALDI-Technologie.

Dieses Projekt soll einerseits Krankheitsverläufe, zum Beispiel bei Tumorpatienten, besser einschätzbar machen, andererseits soll die Wirkstoffverteilung beim Einsatz von Medikamenten sichtbar werden. Human Solutions sorgt für die Benutzerschnittstelle zur effektiven Einbindung von 3D-MALDI im klinischen Umfeld und der pharmazeutischen Forschung. Wir sind einer von sechs nationalen Projektpartnern. Gefördert durch das Bundesministerium für Bildung und Forschung (BMBF) im Rahmen der Technologie-Initiative Molekulare Bildgebung MoBiTech.

ALLWISS: Arbeiten – Lernen – LEBEN in der Wissensarbeit ‑ Innovationsfähigkeit in einer modernen Arbeitswelt.

Human Solutions ist Praxispartner im Projekt ALLWISS. Das Projekt untersucht die Work-Learn-Life-Balance als Beitrag zur Ausgewogenheit zwischen Flexibilitätsanforderungen und Stabilitätsbedürfnissen in der Wissensarbeit. Die Forschungsergebnisse für lebenslanges Lernen und Innovation werden bei uns auf ihre Praxistauglichkeit getestet. Gefördert vom Bundesministerium für Bildung und Forschung (BMBF) sowie aus Mitteln des Europäischen Sozialfonds (ESF) im Rahmen des Förderschwerpunkts „Balance von Flexibilität und Stabilität in einer sich wandelnden Arbeitswelt“. www.allwiss.de