Newsletter abonnieren

Sie interessieren Sich für?

Kundenbereich

Human Solutions initiiert neue Forschungsprojekte

04.12.2014

Die Human Solutions GmbH mit Sitz in Kaiserslautern hat in den vergangenen Wochen die Arbeit an drei neuen Forschungsprojekten im Bereich Ergonomie/Menschsimulation aufgenommen.

Fahrzeuge sind heute zentrale Arbeits- und Lebensräume. Bewegungsabläufe, Bedienbarkeit, Sicherheit und Komfort spielen wirtschaftlich eine große Rolle. RAMSIS ist das führende CAD-Menschmodell von Human Solutions. Fahrzeughersteller können es nutzen, um schon am PC den Innenraum eines Fahrzeugs so zu gestalten, dass er für den Fahrer möglichst komfortabel und intuitiv bedienbar ist.

„Für uns sind Forschung und Entwicklung zentraler Bestandteil unserer Firmenphilosophie. Die Anforderungen und Erwartungen an Software steigen stetig. Deswegen investieren wir in Hightech und die Prozesse von morgen“, sagt Dr. Andreas Seidl, Geschäftsführer der Human Solutions Gruppe. „Wir wollen unser CAD-Menschmodell kontinuierlich weiterentwickeln und  dadurch seine Einsatzmöglichkeiten erweitern.“

Die Human Solutions GmbH ist seit kurzem an drei neuen Forschungsprojekten beteiligt, für die der Einsatz von RAMSIS maßgeblich ist:

EU-Projekt: Wissenstransfer in die Schifffahrtindustrie

Das Projekt „European Boat Design Innovation Group – Wind Farm Support Vessel“ (EBDIG-WFSV) wird von der Europäischen Union gefördert. Dabei geht es um den Wissenstransfer von der Automobil- in die Schifffahrtsindustrie: Human Solutions macht sein CAD-Menschmodell RAMSIS erstmals für die Schifffahrt nutzbar. Forschungsobjekt sind Schiffe, die Menschen zu Arbeiten auf Offshore-Windparks transportieren.

Sichtnormen für Bus- und Lastkraftwagenindustrie prüfen

Im Projekt „SafeWatch“ geht es darum, bestehende nationale und internationale Sichtnormen in die Entwicklung von Fahrzeugen so einfließen zu lassen, dass diese digital bei der prototypischen Umsetzung von 3D-Fahrzeugmodellen überprüft werden können.

Sitzgurtverläufe virtualisieren

Das Projekt „Belt4All“ will neue Methoden und Verfahren zur herstellerübergreifenden digitalen Auslegung von Sitzgurtsystemen in der Fahrzeugindustrie entwickeln. Die grundlegende Idee ist es, Sitzgurtverläufe in einer 3D Umgebung zu simulieren und sie dadurch besser beurteilen zu können. Hierbei werden Gurtverankerungsmodelle, Prüfkörpermodelle und Fahrzeugumgebungsgeometrie berücksichtigt.

Die Projekte „Belt4All“ und „SafeWatch“ werden jeweils von einem Ausschuss aus Anwendern begleitet, der am Anfang die Anforderungen aus Anwendersicht formuliert und am Ende in Pilotanwendungen die entwickelten Lösungen validiert.

Mehr über unsere Forschungsaktivitäten auch hier:

www.human-solutions.com/group/front_content.php?idcat=231&lang=1