Die Preisträger 2014

Sie sind das Wichtigste bei KL gründet: die Preisträger. Ihre Ideen und Innovationskraft sowie ihr unternehmerischer Mut sind die Zutaten, die eine erfolgreiche Zukunft garantieren.

Zwei Preisträger wurden in diesem Jahr für die „Idee des Jahres“ ausgezeichnet:

Dr.-Ing. Markus Brzeski, Mitarbeiter am Institut für Verbundwerkstoffe in Kaiserslautern, erhält den Preis für sein Gründungsprojekt „LOComposites“. Er entwickelt ein Verfahren, um Leichtbauteile aus endlosfaserverstärkten Kunststoffen möglichst kostengünstig herzustellen. Leichtbauteile können Stahl und Aluminium in vielen Konstruktionen ersetzen und tragen dazu bei, Energiekosten zu reduzieren.

Dr.-Ing. Nils Petersen wurde für sein Gründungsprojekt „ioxp“ ausgezeichnet. Er arbeitet an einem technischen Ansatz, um manuelle Arbeitsprozesse aus Videobeispielen zu erfassen und mittels „Augmented Reality“ zu schulen. So können Arbeitsprozesse durch spezielle Datenbrillen simuliert werden; dem Nutzer werden dabei schrittweise Anleitungen direkt ins Sichtfeld eingeblendet.

Der Preis für die „Idee des Jahres“ wird vom Gründungsbüro Kaiserslautern gestiftet. Beide Projekte erhalten ein Preisgeld in Höhe von je 1.500 Euro.

Als Gründer des Jahres wurde Oliver Strecke, Geschäftsführer der viamon GmbH, ausgezeichnet. Sein Unternehmen hat einen Diebstahlschutz für einzelne Photovoltaik-Module und Wechselrichter entwickelt, der bei Erschütterung oder Lageänderung einen Alarm auslöst und durch GPS eine weltweite Ortung der Teile ermöglicht. Die regionale Finanzwirtschaft (Kreissparkasse Kaiserslautern, Stadtsparkasse Kaiserslautern und Volksbank Kaiserslautern-Nordwestpfalz eG) stiftet dafür ein Preisgeld von 3.000 Euro.

Als Gründungsförderer des Jahres wurde Prof. Dr. Andreas Dengel ausgezeichnet. Der Standortleiter und wissenschaftliche Direktor des Deutschen Forschungszentrums für Künstliche Intelligenz (DFKI) setzt sich seit Jahren für den Forschungstransfer ein und hat mehr als ein halbes Dutzend Start-Up-Unternehmen gegründet und initiiert. Er erhält ein Preisgeld in Höhe von 3.000 Euro, gestiftet vom Diemersteiner Kreis.